Ich denke, daß die Mathematik dann langweilig wird, wenn sie versucht sich selber zu beweisen.
RALP-H steht für Rekursiver Algorithmus zur Lösung von Problemen – mit einer gewissen Heuristik.
Hast Du ein Problem, das Du nicht lösen kannst?
RALP-H definiert in einem Problem die Aufgabe, Schritte und die Ziele und gibt eine klare Abfolge von einfachen Schritten, was damit zu tun ist, einen Algorithmus eben, vor. Dieser wird wieder und immer wieder auf das gewonnene Ergebnis angewendet, rekursiv eben, bis das Problem gelöst ist. Die Heuristik, sprich Erfahrungswerte von schon gelösten Problemen, kannst Du nutzen, auf die Gefahr hin, daß das Ergebnis Dein Problem nicht löst, ist aber durchaus sinnvoll, um Zeit zu sparen.
RALP-H kann konkret im alltäglichen Leben genutzt werden. RALP-H kann, abstrahiert, in jedem System genutzt werden um das OPn dieses Systems auf zu decken. RALP-H kann, in jedem System genutzt werden, um zu zeigen daß oder wo das OPn korrumpiert wurde (Komplikationen eintreten). RALP-H, auch wenn es nicht bei jedem Problem einzusetzen ist, hilft in vielen Lebenslagen.
Die klare Formalisierung erlaubt es RALP-H mit großer Effektivität und herausragender Effizienz seine Arbeit zu verrichten
Ich verwende als Analogie hier Auszüge aus dem Kuchen backen.
Aufgabe – das, was Du bewältigen möchtest, das, was es zu lösen gilt. Dieser Schritt ist wichtig, die Aufgabe bestimmen. Hier ist nichts klar definiert, Sätze wie „Ich will..“, „Ich möchte…“, „Es soll..“ werden dominieren. „Oooh, das sieht aber lecker aus! Ich möchte auch einen Kuchen!“
Schritt – ist eine Teil-Aufgabe, deren Ausführung und Lösungs-Herbeiführung beherrscht. Um eine Aufgabe bewältigen zu können, müssen, ähnlich wie in einem Back-Rezept, Teil- oder Unteraufgaben aufgestellt werden, die, zusammengestellt, die Aufgabe bewältigen. Ich verwende das Wort Schritt, da in der Anwendung von RALP-H eine klare Trennung von einem Schritt und einer Teilaufgabe besteht. Mehl besorgen – kann ich = Schritt, Zutaten in der richtigen Reihenfolge mischen – kann ich nicht = Teil-Aufgabe.
Ziel – ist wie eine Flagge, die Du irgendwo in den Boden steckst und auf die Du Deine Schritte lenken kannst.Damit dies zuverlässig gelingen kann, muss diese Flagge, also das Ziel, fest verankert sein. Fest in der Örtlichkeit. Fest in der Zeit.Das Ziel oder die Ziele in RALP-H sind nicht als das Ziel oder die Ziele zu verstehen, die üblicherweise in der Welt verwendet werden, um Aufgaben zu lösen. Diese Art der Verwendung entnimmt dem Ziel jegliche Wertigkeit, nämlich ein Wegbegleiter bei der Aufgaben-Bewältigung zu sein, eine Flagge, die man auch umstecken kann, wenn man merkt, daß sie einen falsch lenkt.Ein Ziel, klar und fest in der Zeit und in der Örtlichkeit verankert, vermittelt eine Dringlichkeit, die das Gehirn zur Aktion anspornt.Am Nachmittag um 16:00 steht mein selbstgebackener Kuchen auf dem Tisch, im Wohnzimmer, vor Oma.Um 10:00 habe ich alle zutaten besorgt, auf der Theke in der Küche zum Abgreifen aufgereiht. Das Backbuch steht daneben.
Die Wichtigkeit einer Sache wird durch die Aufmerksamkeit des Gehirns bestimmt: Da wo die Aufmerksamkeit hinfällt – diese Sache wird als „wichtig!“ eingestuft.
In der Anwendung dieses Prozesses werden sich herausschälena) die Schritte, die Du nicht gegangen bist – Schritte sind immer bewältigbar, können immer gegangen werden, sind es aber manchmal nicht, weil… und dieses Nicht-Gegangen in der Vergangenheit sabotiert Dich jetzt hier in der Gegenwart.b) die Schritte, die Du Dir noch aneignen musst – Sich Schritte aneignen ist einfach – eine (Teil-Teil-Teil-Teil-Teil….) Aufgabe bewältigen und diese üben. Bis sie sitzt.
Tue bitte, bitte! noch nichts. Keine Aktion! Beende erst den Prozeß.
Da wir sehr komplex in sehr komplexen Systemen leben kann die Menge an aufgeworfenen Teil-Teil und Teil-Teil-Teil… usw. Aufgaben überwältigend werden und für manche dieser können Erfahrungswerte aus anderen Gebieten, von anderen Menschen und dergleichen sehr hilfreich sein und deren Lösungswege durchaus angewendet werden.
Du hast sicherlich schon gemerkt, daß Du viel oder alles von dem, was ich hier beschreibe, schon im Alltag machst. RALP-H ist die Formalisierung und Beschreibung dessen.
Diese „Sichtbarmachung“ ermöglicht, daß es ein alltägliches Werkzeug wird.
Die Einfachheit des Beispiels – Kuchen backen – kommt nur dadurch zustande, daß Du in Deinem Leben schon die (Teil-)Aufgaben alle bewältigt hast und daraus Schritte gemacht hast. Ein Mensch, der z.B. schon mehrere Banken gegründet hat – für diesen ist das Gründen einer neuen Bank nur ein Schritt, während für einen Schulabgänger das noch eine Aufgabe wäre.
Diese Einfachheit von RALP-H gibt ihm die Robustheit bei der Anwendung in selbst in komplexesten System zu bestehen.
RALP-H kann als Programm, als Protokoll, genutzt werden, um in einfachen bis komplexen Systemen Komplikationen, oder Fehlschaltungen, auf zu decken und dadurch zu korrigieren. Des Weiteren kann es als Kontrollwerkzeug bei der Entwicklung und dem Wachstum von Systemen genutzt werden um von vornhinein Komplikationen/Fehlschaltungen zu meiden.
Mit einer leichten Umbenennung der Terminii ist dies leichter zu verstehen. Aufgabe – die Ausgabe des Programms oder der Schaltung Schritt – korrekt arbeitendes Teil-Programm Ziel – liefert der Schritt korrekt ab, zeitlich, örtlich.
Die Formalisierung und die Einfachheit von RALP-H ermöglichen seinen Einsatz in fast allen Bereichen, bestimmt liefert er eine gute Hilfe. Diese Einfachheit verhilft ihm auch zu einer Robustheit und Überprüfbarkeit seiner Resultate, selbst bei hoch-komplexen Systemen.
Bildlich kann so dargestellt werden: